Inkscape
Inkscape ist ein freier Vektorgrafik-Editor.
Dieses deutschsprachige Programm eignet sich besonders für Anwendungen wie beispielsweise zum Erstellen von Logos, Vektorkunst, technischen Diagrammen, Landkarten, Stadtplänen, Flugblättern, CD-Motiven, Postern, Schriftzügen, Comics usw.
Das Programm ist zum SVG-Format kompatibel, kann aber auch EPS-, Postscript-, JPG-, PNG-, BMP- oder TIF-Bilder importieren und nach PNG oder anderen vektorbasierten Formaten exportieren.
Weitere Funktionen von Inkscape:
- Erstellen von Diagrammen mit beweglichen Verbindungen
- Unicode, Fließtext und Text-auf-Pfad
- Effekte, Klonen und Ebenen
- Hinzufügen von Lizenz- und anderen Metainformationen als RDF zur Grafik
- Seit Version 0.46 wird das PDF-Format für Import und Export unterstützt.
Fazit:
Inkscape ist ein sehr gutes Zeichenprogramm, das vielseitig zahlreiche Anwendungen findet. Dennoch ist es angeraten vor Nutzung des Programms einige Tutorials und Anwendungsbeispiele, welche sich zahlreich auf der Herrstellerseite (siehe nützliche links) finden lassen, durchzugehen, um einen Überblick über das breite Spektrum an Möglichkeiten zur Gestaltung von Grafiken zu bekommnen.
Nützliche Links:
http://www.inkscape.org/index.php?lang=de
Gnuplot
Gnuplot ist ein kommandozeilengesteuertes wissenschaftliches Plotprogramm (Funktionenplotter). Es dient zur graphischen Darstellung von Messreihen und mathematischen Funktionen. Dabei kann Gnuplot sowohl Kurven (x/y-Datenpaare) als auch 3D-Objekte (Flächen) abbilden.
Funktionsweise:
Gnuplot ist wie gesagt ein kommandozeilen-orientiertes, interaktives Programm, d.h. beim Aufruf erscheint ein Kommandofenster mit folgendem Prompt: (gnuplot>), das eine Eingabe verlangt.
Eine Eingabe könnte z.B. eine der Plotbefehle oder die Definition einer Funktion oder Angaben zur Formatierung einer Achse oder etwas ähnliches sein. Ist eine Eingabe erfolgt, wird sie ausgeführt, was man entweder sofort merkt (bei einem Plotbefehl) oder sich später auf folgende Plotbefehle auswirkt (bei Funktionsdefinitionen z.B.).
kurzes Beispiel:
folgende Eingabe in die Kommandozeile, die jeweils mit ENTER abgeschlossen wird
gnuplot> a=0.25
gnuplot> f(x)=sin(x)*a
gnuplot> plot f(x)
ergibt folgengendes Resultat:
Gnuplot unterstützt einen Vielzahl an Plot-Typen sowohl in zwei- als auch in dreidimensionaler Darstellung. Es zeichnet mithilfe von Linien, Punkten, Boxen, Konturen, Vektor-Feldern, Oberflächen und Textelementen.
Außerdem bietet es viele verschiedene Ausgabetypen. So gibt es Daten in der Kommandozeile aus, kann direkt mit Stiftplottern und modernen Druckern ausgedruckt werden und in zahlreichen Dateiformaten wie EPS, JPEG, LaTeX, PBM, PDF, PNG, Postscript und SVG abgespeichert werden. Außerdem kann das Programm einfach durch Hinzufügen neuer Ausgabe-Module erweitert werden.
Fazit
Gnuplot ist ein gutes Programm, um Daten und mathematische Funktionen grafisch auszuwerten und übersichtlich darzustellen. Zur Benutzung des Programms sollten allerdings sehr gute Englischkenntnisse sowie Kenntnisse zu Programmiersprachen vorhanden sein.
Systemvoraussetzungen
Gnuplot unterstützt zahlreiche Betriebssysteme wie Windows, DOS, Mac OSX, Unix, OS/2 und Atari. Zu genaueren Systemvoraussetzungen macht der Hersteller keine Angaben.
Nützliche Links
http://www.gnuplot.info/
http://userpage.fu-berlin.de/~voelker/gnuplotkurs/gnuplotkurs.html
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